diary of my personal inquiry

Schlafmangel macht dick & verrückt

Zeit im Schlaf verbracht, ist unproduktiv. Selbstoptimierer arbeiten hart, um mit wenig Schlaf auszukommen. Doch das kann unkreativ und dick machen.

Der Philosoph Han Byung-Chul nennt unsere momentane Gesellschaft, eine Müdigkeitsgesellschaft. Globalisierung, der Wettbewerb um Produktivität fordern scheinbar 24/7 Verfügbarkeit und Einsatz. Das zwingt viele, über die selbstgetriebene Optimierung hinaus, mit wenig Schlaf auskommen: Menschen im Schichtdienst, frisch gebackene Eltern, Menschen mit Schlafstörungen. Diese kennen einige der negativen Folgen von zuwenig Schlaf. Und diese sind massiv:

  • Kurzschlafanfälle z.B. während Autofahrten
  • Eingeschränktes Urteilsvermögen in kritischen Situationen
  • Reduziertes Kreativität
  • Heißhunger auf Kohlenhydrate und insbesondere Zucker

Die Folgen haben ihre Ursache in der neurobiologischen Funktion des Schlafes. Der Neurobiologe Russel Foster hat den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Schlaf perfekt aufbereitet und gibt wertvolle Hinweise, wie man am besten schläft:

Der Vortrag war für mich ein Auslöser, intensiver darüber nachzudenken, ob das, was wir als Leistungsorientierung bezeichnen wirklich Leistung schafft.

0 comments